"Wir haben es satt": Essen ist politisch

30.01.18

 

 Teilnehmer aus dem Heidekreis bei Demonstration für mehr Gerechtigkeit, Tierwohl und Umweltschutz

WALSRODE. Es war kein Platz mehr frei im Bus, nachdem im Heidekreis eine beachtliche Gruppe von Engagierten zugestiegen war, um nach Berlin zu fahren. Ziel: zusammen mit tausenden Teilnehmern an der Demonstration unter dem Motto „Wir haben es satt“ für mehr Gerechtigkeit, Tierwohl und Umweltschutz eintreten.

Für Jugendliche, Auszubildende und Studierende hatte Dieter Moll aus Rethem kostenlose Fahrkarten gesponsert. Mehr als 100 Organisationen hatten zu der Demonstration aufgerufen und klargestellt, dass Essen politisch ist und die Menschen alle Verantwortung tragen. Nur gemeinsam sei zu verhindern, dass multiresistente Keime sich weiter verbreiten, weil Tiere nicht artgerecht gehalten werden; dass Pestizide wie Glyphosat das natürliche Gleichgewicht so zerstören, dass Leben gefährdet ist.

Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Energieund Wasserwirtschaft, hob die Probleme hervor, mit denen die Wasserwerke durch die zunehmende Überdüngung konfrontiert sind. Und auch der Konkurrenzkampf der Landwirte, die durch die Agrarindustrie in den Ruin getrieben werden, wurde deutlich gemacht.

Quelle: Walsroder Zeitung vom 25.01.2018 Dieser Text ist mit freundlicher Genehmigung der Walsroder Zeitung hier verwendet, weshalb wir der Walsroder Zeitung an dieser Stelle ausdrücklich danken.

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Landwirtschaft Umweltschutz