
15.02.26 –
Irritation bei den Grünen in Walsrode
Auch in diesem Jahr plante der BUND mit finanzieller Unterstützung des niedersächsischen Umweltministeriums und der Bingo! Umweltlotterie ein Wildkatzenscreening, um den Bestand von Wildkatzen in unseren Wäldern festzustellen. Am 17.1. sollten die Ehrenamtlichen HelferInnen über das Verfahren (Lockstoff-Screening) informiert und weitere UnterstützerInnen geworben werden.
Auch Ellen Gause (Vorsitzende der GRÜNEN Walsrode, Mitglied des Kreistags und des Stadtrats Walsrode) wollte sich neben Mitgliedern von NABU, BUND, GRÜNEN und der Jägerschaft beteiligen.
„Bei meinem Eintreffen wurde ich von Mitgliedern der Jägerschaft befragt, von welcher Organisation ich sei - Mitglieder vom Naturschutzbund Deutschland würden nämlich nicht geduldet“. Dieses Vorgehen der Jägerschaft führte dazu, dass die angereisten NABU-Mitglieder nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten.
Die GRÜNEN Walsrode sind höchst irritiert, dass die Mitglieder der Jägerschaft darüber entscheiden, wer von welchen Organisationen an einer Veranstaltung teilnehmen dürfen, die im Sinne des Natur-und Artenschutzes unterstützt werden sollte. Besonders vor dem Hintergrund, dass dieses Projekt mit öffentlichen Geldern finanziert wird, ist hier nach dem Verständnis der GRÜNEN eine tiefrote Linie überschritten worden. Die ehrenamtliche Arbeit des NABU als anerkannte Naturschutzorganisation sollte eher gestärkt und gefördert werden als das deren Engagement von anderen Organisationen verhindert wird.
„Da ich mich schon bei dem vorangegangenen Screening beteiligt hatte und das Projekt gerade in Hinblick auf den Artenschutz für sehr sinnvoll erachte, wäre ich gerne dabei gewesen,“ so Ellen Gause, Vorsitzende der Grünen in Walsrode.
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