20.04.26 –
CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche will die Energiewende abwürgen und uns für Jahrzehnte an Öl und Gas binden. Mit neuen Regeln treibt sie Kosten und Risiken für Windräder und Solarparks in die Höhe. Gleichzeitig bremst sie die Bürgerenergie aus und sorgt dafür, dass sich Solaranlagen auf privaten Hausdächern nicht mehr lohnen. Dafür sollen klimaschädliche Gas- und Ölheizungen noch jahrzehntelang weiterlaufen dürfen.
Während die Welt auf saubere Energien setzt, betreibt Ministerin Reiche Klientelpolitik für die fossile Lobby von gestern. Das ist nicht nur klimapolitisch fatal, sondern auch wirtschaftlich fahrlässig. Wer den Ausbau blockiert, versündigt sich an künftigen Generationen und nimmt in Kauf, dass Deutschland den Anschluss an den globalen Markt grüner Technologien verliert.
Das künstliche am Leben halten fossiler Geschäftsmodelle ist ein ökonomischer Blindflug. In einer Welt, die sich unaufhaltsam dekarbonisiert, wird das Festhalten an Öl und Gas zum Standortrisiko. Wer heute Milliarden in fossile Infrastrukturen lenkt, produziert die Fehlinvestitionen von morgen. Diese Subventionspolitik für das Gestern entzieht den notwendigen Innovationen das Kapital und fesselt unsere Wirtschaft an volatile Weltmarktpreise für fossile Importe.
Wahrer Wohlstand lässt sich heute nur noch durch den entschlossenen Umstieg auf Erneuerbare sichern. Wer den fossilen Status quo zementiert, sabotiert die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie und gefährdet die Planungssicherheit für Unternehmen und Haushalte gleichermaßen. Wir fordern ein Ende der fossilen Bevorzugung: Nur wer die ökologische Transformation als wirtschaftlichen Motor begreift, sichert Arbeitsplätze und Wohlstand für die Zukunft.
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